Die Anbaugebiete der Champagne und ihr Einfluss auf Rosé-Cuvées

Die Champagne umfasst fünf Hauptanbaugebiete, die sich in Boden, Klima und Rebsortenprofil deutlich unterscheiden. Für Rosé-Champagner sind vor allem die Regionen von Bedeutung, in denen Pinot Noir auf Kreide- und Kalkböden maximale Reife und Farbtiefe entwickelt.

Montagne de Reims und Vallée de la Marne

Die Montagne de Reims liefert kräftigen Pinot Noir aus Grand-Cru-Dörfern wie Verzenay, Verzy und Bouzy. Die Trauben wachsen auf Kreideböden mit nördlicher Exposition, was ihnen intensive Farbe, Körper und Aromen von dunklen Kirschen und Himbeeren verleiht – ideale Voraussetzungen für den Rotwein, der beim Rosé d'assemblage eingesetzt wird. Das Vallée de la Marne ist die Heimat des Pinot Meunier, der weichere, fruchtbetontere Cuvées ergibt.

Côte des Blancs, Côte de Sézanne und Côte des Bar

Die Côte des Blancs ist das Kerngebiet des Chardonnay – Dörfer wie Cramant, Avize und Le Mesnil-sur-Oger erzeugen mineralisch-lebhafte Grundweine, die in Rosé-Cuvées für Frische und Langlebigkeit sorgen. Die Côte de Sézanne liefert ähnliche, etwas weichere Chardonnay-Weine. Die südlichste Région, die Côte des Bar im Département Aube, gewinnt als Quelle für kräftigen Pinot Noir zunehmend an Bedeutung. Ihre Böden aus Kimmeridge-Ton erinnern an das Chablis-Terroir und verleihen dem Rosé eine markante mineralische Note.

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